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OUTPUT · 16:9 · PNGDie Darstellung beginnt am Abwurfpunkt mit dem horizontalen Anfangsgeschwindigkeitsvektor v₀. Während gleicher Zeitintervalle legt der Körper horizontal gleiche Strecken zurück, vertikal jedoch zunehmend größere Strecken, weil die Fallgeschwindigkeit wächst. Für die Koordinaten gilt x = v₀t und y = ½gt², wenn der Abwurfpunkt als Ursprung gewählt wird und y nach unten positiv ist. Die horizontale Reichweite ergibt sich aus der Zeit bis zum Erreichen der betrachteten Fallhöhe: x = v₀t. Die Fallhöhe bestimmt zugleich den Betrag der vertikalen Geschwindigkeit und damit Richtung und Länge des resultierenden Geschwindigkeitsvektors.
Die Abbildung eignet sich zur Einführung oder Sicherung des Überlagerungsprinzips. Die Lehrkraft kann zunächst fragen: „Welche Bewegung beobachtet ihr in horizontaler und welcher in vertikaler Richtung?“ Danach lassen sich gleiche Zeitabschnitte, die Zunahme der Fallstrecken und die Konstruktion des resultierenden Geschwindigkeitsvektors besprechen. Anschließend werden x = v₀t und y = ½gt² aus der Skizze abgeleitet. Typische Prüfungsbezüge sind die Berechnung von Flugzeit, Fallhöhe, Wurfweite und Aufprallgeschwindigkeit sowie die Begründung der parabelförmigen Bahn.
Ohne Luftwiderstand wirkt in horizontaler Richtung keine Kraft. Daher bleibt die horizontale Geschwindigkeitskomponente vₓ = v₀ konstant, und es gilt x = v₀t.
Horizontal gilt x = v₀t, vertikal gilt y = ½gt². Eliminiert man die Zeit, erhält man y = (g/2v₀²)x²; diese quadratische Beziehung beschreibt eine Parabel.
Er gibt die tatsächliche Bewegungsrichtung und den Betrag der Geschwindigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt an. Er entsteht durch die Vektoraddition aus vₓ und vᵧ und zeigt während des Falls zunehmend steiler nach unten.