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OUTPUT · 16:9 · PNGDie Abbildung zeigt die Architektur eines Convolutional Neural Network zur Bildklassifikation. Ausgangspunkt ist ein Eingabebild mit 224 × 224 Pixeln und drei Farbkanälen. Conv1 erzeugt daraus 64 Merkmalskarten der Größe 224 × 224; die räumliche Auflösung bleibt durch geeignetes Padding erhalten. Eine ReLU-Aktivierung führt Nichtlinearität ein. MaxPool1 reduziert anschließend Breite und Höhe auf 112 × 112. Conv2 extrahiert 128 komplexere Merkmalskarten, bevor MaxPool2 die Auflösung auf 56 × 56 verkleinert. Die dreidimensionalen Quader stellen jeweils Breite, Höhe und Kanaltiefe der Aktivierungstensoren dar.
Die Pfeile kennzeichnen die Vorwärtspropagation von niedrigstufigen Bildmerkmalen zu Klassenwahrscheinlichkeiten. Faltungsschichten lernen lokale Filter für Kanten, Texturen und zunehmend komplexe Muster; ReLU setzt negative Aktivierungen auf null. Das Max-Pooling fasst lokale Bereiche zusammen, senkt den Rechenaufwand und erhöht die Robustheit gegenüber kleinen Verschiebungen. Nach MaxPool2 besitzt der Tensor 56 × 56 × 128 = 401408 Werte. Flatten ordnet diese Aktivierungen zu einem eindimensionalen Vektor, ohne neue Merkmale zu berechnen. Die vollständig verbundene Schicht kombiniert die extrahierten Informationen global. Abschließend normiert Softmax die Ausgabewerte zu einer Wahrscheinlichkeitsverteilung über die vorgegebenen Klassen.
Die Grafik eignet sich nach der Einführung von Faltung, Aktivierungsfunktion und Pooling zur Sicherung des gesamten Vorwärtswegs. Studierende können an jeder Schicht die Tensorform bestimmen und begründen, warum die räumliche Auflösung sinkt, während die Kanaltiefe steigt. Leitfragen sind: Welche Parameter werden gelernt? Warum bleibt die Tiefe beim Pooling konstant? Wie entsteht der Flatten-Wert 401408? Als Prüfungsaufgabe lassen sich fehlende Dimensionen, die Reihenfolge Conv–ReLU–Pool sowie die Rollen von Flatten, vollständig verbundener Schicht und Softmax abfragen. Zusätzlich kann die Zahl der Aktivierungen als Grundlage für Speicher- und Rechenaufwandsabschätzungen dienen.
Bei Schrittweite 1 kann ein geeignetes Padding die durch den Faltungskern verursachte Verkleinerung ausgleichen. Für einen ungeraden Kern der Größe k wird häufig auf jeder Seite ein Padding von (k − 1) / 2 verwendet.
Jeder Filter erzeugt eine eigene Merkmalskarte. Tiefere Schichten verwenden oft mehr Filter, damit sie vielfältigere und komplexere Muster erfassen können, während Pooling gleichzeitig die räumliche Auflösung reduziert.
Die vollständig verbundene Schicht berechnet aus dem Merkmalsvektor Klassenwerte, die als Logits bezeichnet werden. Softmax transformiert diese Logits in nichtnegative Werte mit einer Summe von 1 und macht sie dadurch als Klassenwahrscheinlichkeiten interpretierbar.