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OUTPUT · 16:9 · PNGDas ER-Diagramm modelliert den fachlichen Ausschnitt einer Hochschuldatenbank mit den Entitäten Student, Belegung und Kurs. Entitäten werden als Rechtecke, ihre Attribute als Ellipsen und Beziehungen als Rauten dargestellt. Für Student können beispielsweise Matrikelnummer, Name und Studiengang, für Kurs Kursnummer, Titel und Leistungspunkte sowie für Belegung Semester und Note angegeben werden. Primärschlüssel wie Matrikelnummer, Kursnummer und Belegungsnummer sind durch Unterstreichung gekennzeichnet. Das Diagramm beschreibt zunächst die konzeptionelle Struktur der Daten, unabhängig von Tabellen, Datentypen oder einer bestimmten Datenbanksoftware.
Zwischen Student und Belegung besteht eine 1:N-Beziehung: Ein Student kann viele Belegungen besitzen, jede Belegung gehört jedoch genau einem Studenten. Entsprechend verbindet eine weitere 1:N-Beziehung Kurs und Belegung: Ein Kurs kann in vielen Belegungen vorkommen, jede einzelne Belegung verweist aber auf genau einen Kurs. Dadurch wird die fachliche M:N-Beziehung zwischen Student und Kurs aufgelöst: Viele Studierende können viele Kurse belegen. Die Entität Belegung fungiert dabei als assoziative Entität und trägt Attribute, die zur Zuordnung selbst gehören, etwa Belegungsdatum, Semester, Prüfungsversuch oder Note.
Das Diagramm eignet sich nach der Einführung von Entität, Attribut, Schlüssel und Beziehung für eine angeleitete Modellierungsphase. Die Lehrkraft kann fragen, ob eine Note zum Studenten, zum Kurs oder zur Belegung gehört und warum die direkte M:N-Beziehung aufgelöst werden muss. Anschließend übertragen die Studierenden das Modell in ein relationales Schema. Prüfungsrelevant sind besonders die Bestimmung von Primärschlüsseln, das Lesen der Kardinalitäten, die Unterscheidung zwischen Entität und Beziehung sowie die korrekte Ableitung von Tabellen und Fremdschlüsseln.
Sie löst die M:N-Beziehung zwischen Student und Kurs in zwei 1:N-Beziehungen auf. Außerdem kann sie eigene Attribute wie Semester, Note, Status oder Belegungsdatum aufnehmen.
Einem Exemplar auf der 1-Seite können mehrere Exemplare auf der N-Seite zugeordnet sein. Bei Student und Belegung bedeutet dies: Ein Student kann viele Belegungen besitzen, eine Belegung gehört jedoch nur zu einem Studenten.
Ein Primärschlüssel identifiziert jedes Exemplar einer Entität eindeutig und wird im ER-Diagramm unterstrichen. Ein Fremdschlüssel entsteht vor allem bei der Überführung in Tabellen und verweist dort auf den Primärschlüssel einer anderen Tabelle.