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OUTPUT · 16:9 · PNGDas Netzwerktopologiediagramm stellt die physische und logische Struktur eines Rechnernetzes in Sternform dar. Im Mittelpunkt befindet sich ein Switch, an den Server, Arbeitsstationen und ein drahtloser Zugangspunkt über einzelne Verbindungen angeschlossen sind. Ein Router koppelt unterschiedliche IP-Netze und dient gegebenenfalls als Standardgateway zum Weitverkehrsnetz. Die Firewall kontrolliert den Datenverkehr zwischen internen, externen und besonders geschützten Netzbereichen. Beschriftete Netzsegmente, beispielsweise Benutzer-LAN, Servernetz und WLAN, verdeutlichen die Zuordnung von Geräten zu Subnetzen. Standardisierte Netzwerksymbole erleichtern dabei das Lesen und den Vergleich verschiedener Topologiepläne.
Innerhalb der Sternstruktur läuft die Kommunikation eines Endgeräts zunächst über den zentralen Switch. Befinden sich Quelle und Ziel im selben Subnetz beziehungsweise VLAN, kann der Switch Ethernet-Frames anhand seiner MAC-Adresstabelle direkt weiterleiten. Für Verbindungen zwischen verschiedenen IP-Netzen wird ein Router oder ein routingfähiger Switch benötigt. Datenverkehr zu externen Netzen passiert die Firewall, die ihn anhand definierter Regeln zulässt, protokolliert oder verwirft. Der drahtlose Zugangspunkt bindet WLAN-Endgeräte auf der Sicherungsschicht an das lokale Netz an. Server können in einem getrennten Segment stehen, damit Zugriffe gezielt kontrolliert und Broadcast-Domänen begrenzt werden.
Die Abbildung eignet sich nach der Einführung des OSI-Modells zur Anwendung von Schicht-2- und Schicht-3-Konzepten. Lehrkräfte können zunächst Gerätefunktionen bestimmen lassen und anschließend nach dem Weg eines Datenpakets vom WLAN-Client zum Server oder ins externe Netz fragen. Weitere Aufgaben sind das Zuordnen von IP-Präfixen, das Erkennen von Broadcast-Domänen und das Begründen der Firewallposition. Prüfungsrelevant sind besonders die Abgrenzung von Switch, Router, Firewall und Zugangspunkt sowie die Frage, wann Routing statt lokaler Ethernet-Vermittlung erforderlich ist.
Jedes kabelgebundene Endgerät besitzt eine eigene Punkt-zu-Punkt-Verbindung zum zentralen Switch. Der Switch lernt Quell-MAC-Adressen und leitet Ethernet-Frames gezielt über den passenden Port weiter.
Ein Netzsegment bezeichnet allgemein einen abgegrenzten Netzbereich, während ein IP-Subnetz durch Netzadresse und Präfixlänge definiert ist. Ein VLAN bildet eine logische Broadcast-Domäne auf der Sicherungsschicht; die Kommunikation zwischen VLANs erfordert Routing.
Der Router verbindet unterschiedliche IP-Netze und stellt häufig den Übergang zu einem übergeordneten oder externen Netz her. Die Firewall liegt an der Grenze zwischen Sicherheitszonen und prüft den durchlaufenden Verkehr anhand festgelegter Regeln.