Kostenloser Online-Generator für Proteinbiosynthese · Transkription und Translation: in rund 90 Sekunden eine vollständig beschriftete Abbildung. Die KI plant zuerst die Pflicht-Beschriftungen und zeichnet dann ein Diagramm im Lehrbuchstil — jede Beschriftung bleibt editierbar, fertig für Paper, Hausaufgaben und Folien.
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OUTPUT · 16:9 · PNGDie Abbildung stellt die Genexpression vom DNA-Abschnitt bis zur entstehenden Polypeptidkette dar. Bei der Transkription liest die RNA-Polymerase den DNA-Matrizenstrang in 3′→5′-Richtung und synthetisiert dazu eine komplementäre mRNA in 5′→3′-Richtung. Dabei steht in der RNA Uracil statt Thymin. Anschließend bindet die mRNA an ein Ribosom. Während der Translation werden ihre Codons nacheinander abgelesen. Passende tRNAs transportieren jeweils eine bestimmte Aminosäure und erkennen das Codon über ihr komplementäres Anticodon. Das Ribosom verknüpft die Aminosäuren durch Peptidbindungen zu einer wachsenden Polypeptidkette.
Die Prozesslogik folgt der Informationsrichtung DNA → mRNA → Polypeptid. Der codogene DNA-Matrizenstrang bestimmt durch komplementäre Basenpaarung die Basenfolge der mRNA. Das Ribosom bewegt sich auf der mRNA stets in 5′→3′-Richtung und liest jeweils drei Basen als ein Codon. Die tRNA-Anticodons binden antiparallel an die passenden Codons. Ein Startcodon, meist AUG, legt den Beginn und das Leseraster fest; ein Stoppcodon beendet die Translation. Die Codesonne beziehungsweise Codontabelle wird mit dem mRNA-Codon in 5′→3′-Richtung benutzt, nicht mit dem DNA-Triplett oder dem Anticodon. Die Reihenfolge der Codons legt somit die Aminosäuresequenz fest.
Die Abbildung eignet sich nach der Einführung von DNA, RNA und komplementärer Basenpaarung zur Erarbeitung oder Sicherung der Genexpression. Lernende können zunächst Pfeile, Moleküle und 5′-/3′-Enden beschriften und anschließend aus einem vorgegebenen DNA-Matrizenstrang die mRNA, passende Anticodons und die Aminosäuresequenz ableiten. Leitfragen sind: Welcher Strang wird abgelesen? Warum sind Codon und Anticodon antiparallel? Wo beginnt und endet die Translation? Damit werden typische Prüfungsaufgaben zu Transkription, genetischem Code, Leseraster, Punktmutationen und den Folgen veränderter Codons vorbereitet.
Die RNA-Polymerase liest den DNA-Matrizenstrang, auch codogener Strang genannt, in 3′→5′-Richtung. Die mRNA wird dazu komplementär in 5′→3′-Richtung aufgebaut.
Ein Codon ist ein Basentriplett der mRNA und steht für eine Aminosäure oder ein Stoppsignal. Das Anticodon befindet sich auf der tRNA und bindet komplementär sowie antiparallel an das Codon.
Verwendet wird immer das mRNA-Codon in 5′→3′-Richtung. Liegt nur ein DNA-Triplett oder ein tRNA-Anticodon vor, muss daraus zuerst die korrekt orientierte mRNA-Sequenz abgeleitet werden.