Biologie · Sekundarstufe II, Pflichtmodul 2

Genetischer Stammbaum Generator

Kostenloser Online-Generator für Genetischer Stammbaum: in rund 90 Sekunden eine vollständig beschriftete Abbildung. Die KI plant zuerst die Pflicht-Beschriftungen und zeichnet dann ein Diagramm im Lehrbuchstil — jede Beschriftung bleibt editierbar, fertig für Paper, Hausaufgaben und Folien.

Beschriftungen in diesem Diagramm

  • gesunder Mann
  • gesunde Frau
  • betroffene Person
  • Anlageträger
  • Anlageträgerin
  • Generation Ⅰ
  • Generation Ⅱ
  • Generation Ⅲ
  • Legende

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BESCHRIFTET · EDITIERBARGenetischer StammbaumOUTPUT · 16:9 · PNG
Echte Ausgabe · unbearbeitet

Was diese Abbildung zeigt

Der genetische Stammbaum zeigt die Vererbung einer autosomal-rezessiven Erbkrankheit über drei Generationen. Quadrate stehen für Männer, Kreise für Frauen. Leere Symbole kennzeichnen gesunde Personen ohne nachgewiesene Anlage, halb ausgefüllte Symbole einen Anlageträger beziehungsweise eine Anlageträgerin und vollständig ausgefüllte Symbole eine betroffene Person. Da das verantwortliche Allel auf einem Autosom liegt, können Männer und Frauen gleich häufig betroffen sein. Erkrankte besitzen den Genotyp aa, während heterozygote Anlageträger mit Aa in der Regel phänotypisch gesund sind. Die Bezeichnungen Generation I, Generation II und Generation III ordnen die Familienmitglieder zeitlich ein.

Eine waagerechte Verbindungslinie zwischen einem Mann und einer Frau kennzeichnet ein Elternpaar. Von dieser Linie führt eine senkrechte Abstammungslinie zu den Kindern, die innerhalb einer Generation von links nach rechts angeordnet werden. Bei einem autosomal-rezessiven Erbgang können zwei gesunde Anlageträger ein betroffenes Kind bekommen. Für die Kreuzung Aa × Aa beträgt die Wahrscheinlichkeit je Schwangerschaft 25 Prozent für aa, 50 Prozent für Aa und 25 Prozent für AA. Die Wahrscheinlichkeit wird bei jeder Schwangerschaft neu bestimmt. Eine betroffene Person kann daher in Generation III auftreten, obwohl beide Eltern in Generation II gesund erscheinen. Die Legende ermöglicht die eindeutige Zuordnung aller Symbole.

Was eine korrekte Abbildung enthalten muss

  • Legende: Sie muss Quadrat, Kreis sowie leere, halb ausgefüllte und vollständig ausgefüllte Symbole eindeutig erklären.
  • Geschlechtssymbole: Ein Quadrat bezeichnet einen Mann, ein Kreis eine Frau; die Füllung darf nicht mit dem Geschlecht verwechselt werden.
  • Merkmalskennzeichnung: Eine betroffene Person wird vollständig ausgefüllt, ein Anlageträger oder eine Anlageträgerin halb ausgefüllt dargestellt.
  • Generationen: Generation I, Generation II und Generation III werden mit römischen Zahlen von oben nach unten beschriftet.
  • Verwandtschaftslinien: Elternpaare werden waagerecht verbunden; die Kinderlinie zweigt senkrecht ab und verbindet Geschwister auf einer gemeinsamen Linie.
  • Personennummern: Die Personen jeder Generation sollten von links nach rechts mit arabischen Zahlen nummeriert werden, damit Angaben wie II-3 eindeutig sind.
  • Erbgangslogik: Bei einem autosomal-rezessiven Erbgang müssen betroffene Personen den Genotyp aa besitzen; gesunde Eltern eines betroffenen Kindes sind normalerweise Anlageträger Aa.
  • Übersichtliche Anordnung: Personen derselben Generation stehen auf gleicher Höhe, und Verbindungslinien dürfen keine unklaren Kreuzungen bilden.

Häufige Fehler

  • Halb ausgefüllte Symbole werden fälschlich als leicht erkrankte Personen gedeutet; sie stehen jedoch für phänotypisch gesunde heterozygote Anlageträger.
  • Quadrat und Kreis werden mit krank und gesund verwechselt, obwohl sie ausschließlich das Geschlecht angeben.
  • Ein betroffenes Kind wird zwei gesunden Eltern zugeordnet, ohne beide Eltern beim autosomal-rezessiven Erbgang als mögliche Anlageträger zu kennzeichnen.
  • Geschwister werden einzeln direkt mit den Eltern verbunden, statt von einer gemeinsamen Geschwisterlinie abzuzweigen.
  • Aus einer kleinen Familie wird vorschnell auf eine Geschlechterabhängigkeit geschlossen; bei autosomaler Vererbung sind grundsätzlich beide Geschlechter gleichermaßen betroffen.

Tipps für den Unterricht

Die Abbildung eignet sich nach der Einführung von Genotyp, Phänotyp, dominantem und rezessivem Allel zur Erarbeitung oder Sicherung. Zunächst beschreiben die Lernenden nur Symbole und Verwandtschaftsbeziehungen. Anschließend begründen sie mögliche Genotypen, etwa aa für eine betroffene Person und Aa für gesunde Eltern mit betroffenem Kind. Leitfragen sind: „Welche Personen sind obligate Anlageträger?“ und „Welche Wahrscheinlichkeit hat ein weiteres Kind, betroffen zu sein?“ Damit werden Stammbaumanalyse, Kreuzungsschema, Wahrscheinlichkeitsrechnung und die Abgrenzung autosomaler von gonosomalen Erbgängen verbunden.

Fragen zu dieser Abbildung

Warum können zwei gesunde Eltern ein betroffenes Kind haben?

Beide Eltern können heterozygote Anlageträger mit dem Genotyp Aa sein. Erbt das Kind von beiden jeweils das rezessive Allel a, besitzt es aa und ist betroffen.

Woran erkennt man einen autosomal-rezessiven Erbgang im Stammbaum?

Das Merkmal kann Generationen überspringen, und betroffene Kinder können gesunde Eltern haben. Männer und Frauen sind grundsätzlich gleich häufig betroffen, da das Gen nicht auf einem Geschlechtschromosom liegt.

Beträgt das Erkrankungsrisiko nach einem gesunden Kind weiterhin 25 Prozent?

Ja, bei der Kreuzung Aa × Aa beträgt das Risiko für aa bei jeder neuen Schwangerschaft erneut 25 Prozent. Frühere Geburten verändern die Allelverteilung der nächsten Befruchtung nicht.

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