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OUTPUT · 16:9 · PNGDie Abbildung stellt die Nahrungsbeziehungen und den Energiefluss in einem Ökosystem dar. Grüne Pflanzen bilden als Produzenten durch Fotosynthese energiereiche organische Stoffe. Pflanzenfresser sind Primärkonsumenten und nehmen die gespeicherte chemische Energie auf. Sekundärkonsumenten ernähren sich von Primärkonsumenten, während Tertiärkonsumenten eine weitere, meist räuberische Trophiestufe besetzen. Da viele Arten mehrere Nahrungsquellen und Feinde besitzen, entsteht kein einfacher Nahrungskreislauf, sondern ein verzweigtes Nahrungsnetz. Destruenten wie Bakterien und Pilze bauen tote Biomasse und Ausscheidungen aller Trophiestufen ab und führen anorganische Nährstoffe in den Stoffkreislauf zurück.
Die Pfeile zeigen die Richtung der Energieübertragung und verlaufen deshalb vom gefressenen Organismus zum Konsumenten, beispielsweise von der Pflanze zum Pflanzenfresser. Bei jedem Übergang zur nächsten Trophiestufe wird nur ein kleiner Teil der aufgenommenen Energie in neue Biomasse umgewandelt. Ein großer Anteil wird für Stoffwechsel, Bewegung und Wachstum benötigt oder als Wärme an die Umwelt abgegeben. Deshalb nehmen verfügbare Energie und häufig auch Biomasse zu höheren Trophiestufen hin ab. Destruenten erhalten organisches Material aus allen Ebenen. Stoffe werden im Ökosystem wiederverwendet, Energie dagegen fließt gerichtet durch das System und muss durch Sonnenenergie ständig neu zugeführt werden.
Die Grafik eignet sich zur Erarbeitung nach der Einführung von Nahrungskette, Trophiestufe und Fotosynthese sowie zur Wiederholung vor Prüfungen. Lernende können zunächst Produzenten, Konsumenten und Destruenten markieren und anschließend begründen, warum jeder Pfeil in die gewählte Richtung zeigt. Leitfragen sind: Welche Folgen hätte der Rückgang einer Art? Warum gibt es meist weniger Tertiärkonsumenten? Woher erhalten Destruenten Energie? Prüfungsrelevant sind besonders Pfeilrichtung, Zuordnung der Trophiestufen, Energieverluste zwischen den Ebenen sowie der Unterschied zwischen Stoffkreislauf und gerichtetem Energiefluss.
Der Pfeil kennzeichnet die Übertragung von Biomasse und chemischer Energie. Er zeigt daher von der Nahrung zu dem Organismus, der sie aufnimmt.
Nur ein Teil der aufgenommenen Energie wird als neue Biomasse gespeichert. Viel Energie wird für Lebensvorgänge genutzt, über Ausscheidungen abgegeben oder bei der Zellatmung als Wärme an die Umwelt übertragen.
Destruenten bauen tote Organismen und organische Abfälle ab. Dabei gewinnen sie Energie und setzen anorganische Nährstoffe frei, die Produzenten erneut aufnehmen können.