Kostenloser Online-Generator für Versuchsaufbau zur Elektrolyse von Wasser: in rund 90 Sekunden eine vollständig beschriftete Abbildung. Die KI plant zuerst die Pflicht-Beschriftungen und zeichnet dann ein Diagramm im Lehrbuchstil — jede Beschriftung bleibt editierbar, fertig für Paper, Hausaufgaben und Folien.
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OUTPUT · 16:9 · PNGDie schematische Darstellung zeigt die Elektrolyse von Wasser mithilfe von Gleichstrom. Zwei reaktionsträge Elektroden, etwa aus Platin oder Graphit, tauchen in eine leitfähige Elektrolytlösung. Über der Kathode und der Anode befinden sich vollständig mit Lösung gefüllte, umgestülpte Gassammelrohre. Am negativen Pol, der Kathode, entsteht Wasserstoff; am positiven Pol, der Anode, entsteht Sauerstoff. Bei gleichen Bedingungen ist das gesammelte Wasserstoffvolumen ungefähr doppelt so groß wie das Sauerstoffvolumen. Das Volumenverhältnis beträgt daher V(H₂):V(O₂) = 2:1 und entspricht der Gesamtgleichung 2 H₂O(l) → 2 H₂(g) + O₂(g).
Die Gleichstromquelle erzwingt einen Elektronenfluss durch den äußeren Stromkreis und ermöglicht die nicht freiwillig ablaufende Zerlegung von Wasser. In einer angesäuerten Elektrolytlösung werden an der Kathode Protonen reduziert: 4 H⁺ + 4 e⁻ → 2 H₂. An der Anode wird Wasser oxidiert: 2 H₂O → O₂ + 4 H⁺ + 4 e⁻. Die Elektrolytionen erhöhen hauptsächlich die elektrische Leitfähigkeit und werden in der Gesamtreaktion nicht verbraucht. Die entstehenden Gase steigen getrennt in die beiden Gassammelrohre auf und verdrängen dort die Lösung. Aus den ausgeglichenen Teilgleichungen folgt das Stoffmengen- und näherungsweise auch das Volumenverhältnis 2:1.
Die Abbildung eignet sich zur Erarbeitung von Redoxreaktionen und zur Sicherung nach einem Demonstrationsexperiment. Zunächst können die Lernenden Stromquelle, Pole, Elektroden und Gassammelrohre beschriften. Danach fragen Lehrkräfte: Wo findet die Elektronenaufnahme statt, welches Gas entsteht dort und warum ist sein Volumen größer? Aus den Teilgleichungen lassen sich Ladungsausgleich, Gesamtgleichung und Volumenverhältnis ableiten. Prüfungsrelevant sind besonders die Zuordnung von Anode und Kathode, Oxidation und Reduktion, die Funktion des Elektrolyten sowie das Verhältnis V(H₂):V(O₂) = 2:1.
Reines Wasser enthält nur sehr wenige frei bewegliche Ionen und leitet elektrischen Strom daher schlecht. Ein geeigneter Elektrolyt erhöht die Ionenkonzentration und ermöglicht einen messbaren Stromfluss, ohne in der Gesamtreaktion verbraucht zu werden.
Die ausgeglichene Gesamtgleichung lautet 2 H₂O → 2 H₂ + O₂. Daher entstehen zwei Stoffmengeneinheiten Wasserstoff je einer Stoffmengeneinheit Sauerstoff; bei gleichem Druck und gleicher Temperatur ergibt sich näherungsweise das Volumenverhältnis 2:1.
Wasserstoff wird mit der Knallgasprobe nachgewiesen: Beim Entzünden ist ein kurzes ploppendes Geräusch hörbar. Sauerstoff wird mit der Glimmspanprobe erkannt, bei der ein glimmender Holzspan wieder aufflammt.