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OUTPUT · 16:9 · PNGDas Angebot-Nachfrage-Diagramm modelliert den Gütermarkt im Preis-Mengen-Raum. Auf der vertikalen Achse steht der Preis p, auf der horizontalen Achse die gehandelte Menge q. Die Nachfragekurve D verläuft typischerweise fallend: Bei unveränderten übrigen Bedingungen sinkt die nachgefragte Menge, wenn der Preis steigt. Die Angebotskurve S verläuft typischerweise steigend, weil höhere Preise die rentable Produktion zusätzlicher Einheiten fördern. Ihr Schnittpunkt E bezeichnet das Marktgleichgewicht. Dort stimmen die von Haushalten nachgefragte und von Unternehmen angebotene Menge überein; daraus ergeben sich Gleichgewichtspreis und Gleichgewichtsmenge.
Die Lage der Kurven beschreibt die Koordination dezentraler Entscheidungen. Oberhalb des Gleichgewichtspreises entsteht bei einer fallenden Nachfrage- und steigenden Angebotskurve ein Angebotsüberschuss; unterhalb entsteht ein Nachfrageüberschuss. Im Standardmodell übt der Preismechanismus dadurch Anpassungsdruck auf den Markt aus. Der Konsumentenrentenbereich liegt unterhalb der Nachfragekurve und oberhalb des Gleichgewichtspreises, der Produzentenrentenbereich oberhalb der Angebotskurve und unterhalb des Gleichgewichtspreises. Eine Rechtsverschiebung der Angebotskurve bedeutet bei jedem Preis ein höheres Angebot. Das neue Gleichgewicht liegt typischerweise bei größerer Menge und niedrigerem Preis.
Die Grafik eignet sich zur Einführung des Marktgleichgewichts, zur Wiederholung von Angebots- und Nachfragefunktionen sowie zur Analyse komparativ-statischer Veränderungen. Lassen Sie Studierende zunächst Achsen, Kurven und E selbst bestimmen. Fragen Sie anschließend: Was geschieht bei einem Preis über E? Welche Fläche stellt die Konsumentenrente dar? Wie verändern sich Preis und Menge bei einer Rechtsverschiebung von S? Damit verbindet die Darstellung Zeichentechnik mit zentralen Klausurthemen wie Überschuss, Renten und Gleichgewichtsanpassung.
Im Schnittpunkt sind die angebotene und die nachgefragte Menge bei demselben Preis identisch. Es gibt dort weder einen Angebotsüberschuss noch einen Nachfrageüberschuss.
Eine Preisänderung des betrachteten Gutes führt zu einer Bewegung entlang der bestehenden Kurve. Änderungen anderer Einflussgrößen, etwa Einkommen, Produktionskosten oder Erwartungen, verschieben die gesamte Nachfrage- beziehungsweise Angebotskurve.
Bei jedem gegebenen Preis wird mehr angeboten. Der entstehende Angebotsüberschuss erzeugt im Standardmodell Preisdruck nach unten, bis ein neues Gleichgewicht mit größerer Menge und niedrigerem Preis erreicht ist.