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OUTPUT · 16:9 · PNGDie Satzbestandteildiagramm nach der Reed-Kellogg-Methode stellt die syntaktische Struktur eines englischen Satzes grafisch dar. Eine waagerechte Grundlinie wird durch eine senkrechte Trennlinie in Subjekt und Prädikat geteilt. Das Subjekt steht links, das Prädikat rechts. Ein direktes Objekt wird hinter dem Prädikat auf der Grundlinie angeordnet und durch eine weitere senkrechte Linie abgegrenzt. Ergänzende oder beschreibende Satzglieder erscheinen unter der Grundlinie auf schrägen Linien. So macht die Darstellung sichtbar, welche Konstituenten den Kernsatz bilden und welche davon abhängig sind.
Die Analyse beginnt mit der Bestimmung des Prädikats, meist der finiten Verbgruppe. Danach wird gefragt, wer oder was die Handlung ausführt oder den Zustand trägt; diese Einheit bildet das Subjekt. Mit der Frage wen oder was wird ein mögliches direktes Objekt ermittelt. Modifier beziehen sich auf ein einzelnes Wort oder eine ganze Konstituente und werden deshalb an der passenden Stelle schräg angefügt. Eine prepositional phrase wird als Präpositionalgruppe dargestellt: Die Präposition steht auf der schrägen Linie, ihr Bezugswort oder Objekt daran anschließend. Die Leserichtung folgt somit der hierarchischen Abhängigkeit der Satzglieder.
Im Unterricht eignet sich die Grafik besonders zur Einführung in Satzglieder, zur gelenkten Analyse und zur Wiederholung vor Klassenarbeiten oder Prüfungen. Die Lehrkraft kann zunächst das Prädikat markieren lassen und anschließend fragen: Wer oder was handelt? Wen oder was betrifft die Handlung? Worauf bezieht sich diese Ergänzung? Danach vergleichen die Lernenden die grafische Struktur mit einer linearen Satzanalyse. Als Prüfungsschwerpunkte lassen sich Subjekt, Prädikat, Objekt, Präpositionalgruppe, Attribut und Adverbialbestimmung systematisch unterscheiden.
Das Prädikat bildet den verbalen Kern und bestimmt häufig, welche Ergänzungen möglich oder erforderlich sind. Von ihm aus lassen sich Subjekt, Objekt und weitere Angaben funktional bestimmen.
Ein direct object ist eine vom Verb regierte Ergänzung und beantwortet meist die Frage wen oder was. Ein modifier beschreibt oder präzisiert ein Wort oder eine Konstituente, ist aber nicht in derselben Weise vom Verb gefordert.
Sie wird gewöhnlich unterhalb der Grundlinie auf einer schrägen Linie dargestellt. Entscheidend ist der Anschluss: Die Gruppe muss an das Wort angefügt werden, das sie inhaltlich oder grammatisch näher bestimmt.