Mathematik · Gymnasiale Oberstufe oder Hochschule

Glockenkurve der Normalverteilung Generator

Kostenloser Online-Generator für Glockenkurve der Normalverteilung: in rund 90 Sekunden eine vollständig beschriftete Abbildung. Die KI plant zuerst die Pflicht-Beschriftungen und zeichnet dann ein Diagramm im Lehrbuchstil — jede Beschriftung bleibt editierbar, fertig für Paper, Hausaufgaben und Folien.

Beschriftungen in diesem Diagramm

  • Mittelwert μ
  • Standardabweichung σ
  • Wendepunkt μ-σ
  • Wendepunkt μ+σ
  • μ-3σ
  • μ-2σ
  • μ-σ
  • μ
  • μ+σ
  • μ+2σ
  • μ+3σ
  • 68,2 % (μ-σ bis μ+σ)
  • 95,4 % (μ-2σ bis μ+2σ)
  • 99,7 % (μ-3σ bis μ+3σ)

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BESCHRIFTET · EDITIERBARGlockenkurve der NormalverteilungOUTPUT · 16:9 · PNG
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Was diese Abbildung zeigt

Die Abbildung zeigt die Dichtefunktion einer Normalverteilung als symmetrische Glockenkurve. Ihr höchster Punkt liegt über dem Erwartungswert beziehungsweise Mittelwert μ. Die horizontale Achse wird in Abständen der Standardabweichung σ beschriftet, typischerweise von μ−3σ bis μ+3σ. Die Fläche unter der Kurve entspricht der Gesamtwahrscheinlichkeit 1. Farblich markierte Flächen verdeutlichen die empirische 68,2–95,4–99,7-Regel: Etwa 68,2 % der Werte liegen innerhalb einer Standardabweichung, 95,4 % innerhalb von zwei und 99,7 % innerhalb von drei Standardabweichungen um μ. Die Glockenform beschreibt damit sowohl die Lage als auch die Streuung normalverteilter Daten.

Die markierten Wahrscheinlichkeitsbereiche sind ineinander verschachtelt und jeweils symmetrisch um μ angeordnet. Das Intervall [μ−σ, μ+σ] bildet den zentralen Bereich mit etwa 68,2 %. Durch Hinzufügen der Abschnitte zwischen einer und zwei Standardabweichungen entsteht [μ−2σ, μ+2σ] mit etwa 95,4 %. Zusammen mit den äußeren Abschnitten bis μ±3σ umfasst die Fläche ungefähr 99,7 %. Die Wendepunkte der Dichtekurve liegen genau bei μ−σ und μ+σ; dort wechselt die Krümmungsrichtung. Eine größere Standardabweichung macht die Kurve breiter und flacher, eine kleinere macht sie schmaler und höher, während die Gesamtfläche stets 1 bleibt.

Was eine korrekte Abbildung enthalten muss

  • Symmetrische Glockenkurve: Beide Kurvenhälften müssen Spiegelbilder bezüglich der senkrechten Geraden x = μ sein.
  • Mittelwert μ: Er wird am höchsten Punkt der Kurve eingezeichnet und stimmt bei der Normalverteilung mit Median und Modalwert überein.
  • Skalierte horizontale Achse: Zu markieren sind μ−3σ, μ−2σ, μ−σ, μ, μ+σ, μ+2σ und μ+3σ in gleichen Abständen.
  • Wendepunkte bei μ±σ: Diese Punkte müssen sichtbar auf der Kurve liegen, weil dort der Wechsel zwischen konkaver und konvexer Krümmung erfolgt.
  • Flächen statt Kurvenhöhen: Die Angaben 68,2 %, 95,4 % und 99,7 % beziehen sich auf Flächen unter der Kurve, nicht auf einzelne Funktionswerte.
  • Verschachtelte Intervalle: Die Bereiche μ±σ, μ±2σ und μ±3σ sollten durch abgestufte Farben oder klare Begrenzungslinien unterscheidbar sein.
  • Asymptotische Randbereiche: Die Kurve nähert sich der horizontalen Achse an, berührt sie aber theoretisch nie; außerhalb von μ±3σ verbleiben ungefähr 0,3 %.

Häufige Fehler

  • Die Prozentwerte werden einzelnen Streifen zugeordnet, obwohl 68,2 %, 95,4 % und 99,7 % jeweils den gesamten symmetrischen Bereich um μ bezeichnen.
  • Die Abstände zwischen den σ-Markierungen werden ungleich gezeichnet; auf einer linearen Achse müssen alle Schritte von einer Standardabweichung gleich breit sein.
  • Die Wendepunkte werden mit μ±2σ verwechselt; bei einer Normalverteilung liegen sie exakt bei μ−σ und μ+σ.
  • Die Glockenkurve wird unsymmetrisch oder mit dem Maximum neben μ dargestellt, obwohl die Normalverteilung um ihren Mittelwert symmetrisch ist.
  • Die Kurve endet bei ±3σ auf der Achse; tatsächlich besitzt die Normalverteilung unendliche Ausläufer und nähert sich der Achse nur asymptotisch.

Tipps für den Unterricht

Die Grafik eignet sich nach der Einführung von Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung zur anschaulichen Deutung von Wahrscheinlichkeiten. Lehrkräfte können zunächst fragen, welcher Flächenanteil zwischen μ−2σ und μ+2σ liegt, und anschließend Teilbereiche wie zwischen μ+σ und μ+2σ berechnen lassen. Durch den Vergleich verschieden breiter Glockenkurven wird die Wirkung von σ sichtbar. In der Oberstufe verbindet die Abbildung Flächenwahrscheinlichkeiten mit Standardisierung und z-Werten; an der Universität kann sie zur Dichtefunktion, zu Wendepunkten, Quantilen und zur Abgrenzung zwischen Dichtewert und Wahrscheinlichkeit führen.

Fragen zu dieser Abbildung

Warum liegen die Wendepunkte der Glockenkurve bei μ−σ und μ+σ?

An diesen Stellen ist die zweite Ableitung der Dichtefunktion gleich null und wechselt ihr Vorzeichen. Deshalb ändert sich dort die Krümmungsrichtung der Kurve.

Bedeuten 68,2 %, 95,4 % und 99,7 % exakte Werte für jede Normalverteilung?

Die Werte sind gerundete Wahrscheinlichkeiten der Intervalle μ±σ, μ±2σ und μ±3σ. Sie gelten für jede Normalverteilung, weil sich diese durch z = (x−μ)/σ auf die Standardnormalverteilung zurückführen lässt.

Wie wirkt sich eine Änderung der Standardabweichung auf die Glockenkurve aus?

Bei größerem σ verteilt sich die Wahrscheinlichkeit über einen breiteren Bereich, sodass die Kurve flacher wird. Bei kleinerem σ wird sie schmaler und höher; Mittelwert und Gesamtfläche ändern sich dadurch nicht.

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